Wer wird denn gleich in die Luft gehen? – Flughafen Holtenau: Ja oder Nein? PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Donnerstag, den 19. April 2018 um 10:32 Uhr

Tower HoltenauManch einer wird sich vielleicht gewundert haben, warum die Straßenränder mit Wahlplakaten zugekleistert sind. Die Reste von der letztjährigen Bundestagswahl? Nö! Am 6. Mai 2018 stehen in Schleswig-Holstein Kommunalwahlen an! In Kiel sind rund 198.000 Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, per Kreuzchen über die Zusammensetzung der nächsten Kieler Ratsversammlung zu entscheiden. Doch nicht nur das - für die Kielerinnen und Kieler steht zeitgleich der Bürgerentscheid über die Zukunft des Fluglandeplatzes Holtenau an. Die Frage hierbei lautet: „Sind Sie dafür, dass der Verkehrslandeplatz Holtenau geschlossen und stattdessen auf dem Gelände ein mischgenutzter Stadtteil mit weitest möglich kommunalem und gemeinnützigem Wohnungsbau und Gewerbe entwickelt wird?“. Wer sich noch nicht sicher ist, wen er in die Ratsversammlung wählen soll, findet HIER durch den „Lokal-o-Mat“ möglicherweise Antworten. Wer sich in Bezug auf den Flughafen Holtenau unsicher ist, kann sich vor Ort schlau machen. Am Sonntag, den 22. April 2018 lädt die Interessengemeinschaft Airpark Kiel zum „Tag der offenen Hangartore“ ein. Hierbei soll auf die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Luftabteilung des „Port of Kiel“ hingewiesen werden. Die ansässigen Firmen stellen sich vor und präsentieren ein Programm für die ganze Familie, einschließlich Tower-Besichtigung und Schnupperflüge. Auch die Wichtigkeit des Flughafens für Organtransporte wird durch Betroffene deutlich gemacht. Das leibliche Wohl kommt natürlich auch nicht zu kurz. Nochmal kurz die Eckdaten: „Tag der offenen Hangartore“, 22. April 2018, 11 bis 17 Uhr, Flughafen Holtenau, Boelckestraße 100, 24159 Kiel. Viel Spaß! Übrigens: Wer keine Lust hat, am 6. Mai aus dem Haus zu gehen: In Kiel geht die Briefwahl ganz einfach (eigene Erfahrung): Einfach auf diesen Link klicken, zum Kontaktformular runterscrollen, das Formular ausfüllen und schon kommen die Wahlunterlagen und die Unterlagen für den Bürgerentscheid schnell und unbürokratisch ins Haus geflattert. Dann nur noch Kreuzchen machen, die Umschläge in den Postkasten werfen (Portofrei) und das war’s schon. In Eckernförde funktioniert es auch so einfach – HIER geht´s lang. Immer dran denken: Wer die Wahl hat, hat die Wahl… .
Bild: flickr / Rüdiger Stehn