Tipps und Service
Wann wird’s mal wieder richtig Sommer: Die Zeit wird reif gemacht PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 21. März 2018 um 11:56 Uhr

SommerzeitDie Experten diskutieren sich über das Für und Wider die Köpfe wund, so mancher normal sterbliche Zeitgenosse flucht Jahr für Jahr und braucht jeweils gefühlte Ewigkeiten, um sich an die Neuerung zu gewöhnen. Die Rede ist natürlich von der Uhrenumstellung auf die Sommerzeit, die an diesem Wochenende wieder ansteht. Auch die Natur, besonders die Tiere, ist jedes Mal eine ganze Zeit lang durch den Wind, wenn „der Mensch“ mal wieder an der Zeit dreht. Im Frühling 1916 wurde die Sommerzeit im damaligen Deutschen Reich zum ersten Mal eingeführt. Der Grund war schlicht und brutal: Im ersten Weltkrieg konnte man sich so länger im Hellen die Köpfe einschlagen. Nach dem Krieg, 1919, wurde das Theater dann wieder sein gelassen. Die Zeitumstellung, mit der wir heute leben (müssen), geht auf die Ölkrise 1973 zurück. Um Energie zu sparen, machte Frankreich 1976 den Vorreiter. Die Bundesrepublik beschloss 1977, das Spielchen mit zu machen. Aus Rücksicht auf die DDR ließ man jedoch zunächst die Finger davon. Erst als „die Zone“ 1979 von selbst auf den Trichter kam, führte auch West-Deutschland ab 1980 Sommer- und Winterzeit ein. Bis in die heutige Zeit wird fleißig diskutiert und geflucht, aber (noch) heißt es Jahr für Jahr: Uhren umstellen. 2018 gilt es am Sonntag, 25 März, den Wecker auf 2 Uhr nachts zu stellen, um dann pünktlich die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorzustellen. Danach kann man voller Ärger über die geklaute Stunde wieder unter die Bettdecke verschwinden. Wenn man sich dann endlich an die „neue“ Zeit gewöhnt hat, kommt schon wieder die Winterzeit. Wer schon mal das Datum in seinen Kalender schnitzen will: Am Sonntag, den 28. Oktober 2018 wird die Uhr von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt und der Spaß hat für dieses Jahr ein Ende. Bis dahin wünschen wir einen guten Sommer – und immer lächeln dabei…
Bild: wikimedia / public domain

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. März 2018 um 20:13 Uhr
 
Nix wie rein in die Förde – Anbaden 2018 PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Montag, den 19. März 2018 um 11:17 Uhr

Kieler FördeMitte März 2018 an der Kieler Förde. Dick eingemümmelte Gestalten stehen am Ufer und blicken scheinbar sehnsüchtig auf das kühle Nass. Eisiger Wind peitscht ihnen in stürmischen Böen um die Ohren und treibt Schneeflocken und Graupel vor sich her. Unter den rot gefrorenen Nasen bilden sich langsam Eiszapfen und doch macht sich ein Gedanke breit: Jetzt ein Sprung in die Kieler Förde – das wäre doch was… . Alles Verrückte? Nein! Es ist wirklich soweit. Am Sonntag, den 25. März 2018 wird die Badesaison im Seebad Düsternbrook offiziell eröffnet. Die Badewütigen scharren schon mit den Flip-Flops, wenn um 11:30 Uhr das muntere Treiben auf dem Steg der Badeanstalt endlich losgeht. Die AOK Nordwest bietet vor dem ersten Sprung in die Fördewellen noch einen kurzen Gesundheits-Check in Form von Lungenfunktions- und Venentests an. Das „Warm up“ der eiskalten Wasserratten übernehmen Trainerinnen und Trainer des KMTV. Um 12:30 Uhr heißt es dann: Hinein in die Fluten. Ob nun in Badebüx, Bikini oder im Neoprenanzug (Feigling?) – die Kieler Förde ruft. Die originellsten Outfits werden natürlich prämiert. Für alle Fälle steht selbstverständlich die Wasserwacht bereit. Eine extra Anmeldung ist für Einzelplanscher nicht erforderlich. Zum anschließenden Aufwärmen stehen reichlich kostenlose Heißgetränke bereit. Eine Faßsauna bringt die tiefgekühlten Fördespringer sogar wieder zum Schwitzen. Wie in den letzten Jahren wird auch 2018 wieder ordentlich viel los sein am Badesteg. Darum gilt für alle mutigen Schwimmerinnen und Schwimmer, wie auch für die, die den im positiven Sinne „Verrückten“ zuschauen wollen, rechtzeitig die besten Plätze zu sichern. Dann kann die Badesaison 2018 richtig losgehen. Nochmal die Eckdaten:
Anbaden 2018 im Seebad Düsternbrook, Kiellinie 130, Sonntag 25. März ab 11:30 Uhr
Wer weiß, vielleicht bekommen wir ja endlich mal wieder einen Sommer, der den Namen auch verdient hat. Bei sommerlichen Temperaturen macht das Baden in der Kieler Förde natürlich noch mehr Spaß als im kalten Frühling – die Hoffnung darauf hält uns aufrecht…
Bild: flick / liebeslakritze

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. März 2018 um 23:07 Uhr
 
Berufsforum 2018: Der Schritt in die Zukunft – kommst Du mit? PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Freitag, den 23. Februar 2018 um 11:20 Uhr

Berufsforum 2018Auch die schönste – oder auch nervigste (je nach Interessenlage) – Schulzeit neigt sich irgendwann dem Ende zu. Für jede Schülerin und jeden Schüler stellt sich dann die Frage: Watt nu? Einige haben schon ein festes Ziel, andere zumindest Ideen und wieder andere sind noch recht planlos, wo das Leben lang gehen soll. Allen bietet sich die Möglichkeit, sich rechtzeitig zu informieren. Das Internet bietet schon ein gewaltiges Informationspotential. Doch am besten ist es, Verantwortlichen der Betriebe oder Einrichtungen Auge in Auge gegenüber zu stehen und mit Fragen zu löchern. Man kann schon mal gegenseitig beschnuppern und gucken: Wie ist die Firma gestrickt und passt es für mich? Die beste Gelegenheit, sich auf diese Art in Kiel Infos über die unterschiedlichsten Berufe und Bildungswege zu besorgen, bietet seit Jahre das Berufsforum. In diesem Jahr stellen sich 66 Aussteller mit den jeweiligen Ausbildungs- und Karrierechancen am Samstag, den 3. März von 10 bis 16 Uhr in den Räumen des Finanzzentrums der Förde Sparkasse vor. Der Unternehmens- und Branchenmix ist gewaltig: Handelsunternehmen wie Andreas Paulsen, CITTI oder Bartels-Langness sind ebenso dabei, wie Industriebetriebe, als Beispiele seien hier Caterpillar oder Gosch & Schlüter genannt. Natürlich sind auch der öffentliche Dienst, sowie Hotel- und Gastronomie mit von der Partie. Auch die Zukunftschancen in den Pflegeberufen werden aufgezeigt. Da man natürlich auch nach der Schule immer noch dazulernen kann, kommen auch Möglichkeiten der Weiterbildung oder des Studiums auf den Tisch der Sparkasse. HIER gibt es die Liste mit den teilnehmenden Ausstellern. In Workshops können sich die künftigen Azubis Kenntnisse über die Erstellung einer Bewerbungsmappe oder über den Ablauf eines Assessmentcenters aneignen (Anmeldung erforderlich). Zudem kann man zum Sonderpreis professionelle Bewerbungsfotos anfertigen lassen. Zu erreichen ist das Finanzzentrum der Förde Sparkasse idealerweise mit der Buslinie 11 (Haltestelle: Lorentzendamm). Wer mit dem Auto kommt findet Parkplätze auf dem Vorplatz oder im Innenhof der Sparkasse. Noch mal zum Merken: Berufsforum 2018 in Kiel, Lorentzendamm 28 – 30, Samstag, 3. März von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt in den Informations-Swimmingpool für den künftigen Berufsweg ist natürlich frei. Es gibt also keinen Grund und keine Ausrede, mit dem Moors zu Hause zu bleiben, „Diggä“. Nix wie hin – die Zukunft steht vor der Tür… .
Bild: flickr / Rüdiger Stehn

 
Alles SCHUFA, oder was? PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 14. März 2018 um 10:11 Uhr

Blick aufs GeldDer Begriff SCHUFA dürfte jedem Erwachsenen schon mal in irgendeiner Form vor die Füße gefallen sein. Spätestens, wenn man wegen einer negativen SCHUFA-Auskunft Schwierigkeiten bekommt, eine Wohnung zu mieten oder gar einen Mobilfunkvertrag zu bekommen, bekommt der Begriff für den Einzelnen doch einen faden Beigeschmack. Aber was steckt eigentlich hinter dem Namen SCHUFA? Der Name ist die Abkürzung für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Dahinter verbirgt sich eine Auskunftei, die ihre Mitglieder über die Kreditwürdigkeit möglicher Kunden informiert. Die nötigen Daten bekommt die SCHUFA von Banken, Handelsunternehmen, die auch „auf Pump“ verkaufen und vielen anderen angeschlossenen Unternehmen. Sogar auf die Schuldnerverzeichnisse der Amtsgerichte greift die SCHUFA zu. Da stellt sich dann die Frage: Was speichert der Informationskrake? Zunächst werden die persönlichen und die Kontaktdaten festgehalten. Danach geht es ums Geschäftliche: Welche Bankkonten gibt es und sind Kreditkarten im Umlauf? Gibt es Mobilfunk- oder sonstige Telefonverträge? Bei welchen Versandhandelsunternehmen bestehen Kundenkonten? – um nur einige Beispiele zu nennen. Und schon sind wir beim Eingemachten: Gibt es Forderungen, die nicht bedient wurden (werden konnten), sind diese vielleicht schon vor Gericht gelandet und was läuft in Sachen eidesstattlicher Versicherung oder Privatinsolvenz? Bei so viel gesammelten Daten kann einem als Verbraucher schon schummerig werden. Zumal die SCHUFA anhand dieser Daten auf Wunsch sogenannte „Score-Werte“ ermittelt, mit denen die Wahrscheinlichkeit angezeigt wird, dass ein Kredit oder eine Forderung von dem Kunden beglichen wird. Gegen die Ermittlung und Verwendung dieser Werte kann man schriftlich bei der SCHUFA Widerspruch einlegen. Ob man so allerdings sein Ziel erreicht, sei dahingestellt. Nun stellt sich die Frage, auch für jemanden, der gerade keinen Kredit benötigt und auch sonst keine Geschäfte am Start hat: Was weiß die SCHUFA eigentlich über mich? Hierüber müssen die SCHUFA und auch andere Auskunfteien einmal im Jahr auf Antrag kostenlos Auskunft geben. Dies wurde am 01.April 2010 (kein Scherz) in §34 Abs. 4 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt. Die SCHUFA erteilt natürlich gerne Auskunft – gerne auch gegen Geld. Wer sich für die laut Gesetzgeber kostenlose Datenübersicht nicht ewig durch die kostenpflichtigen Angebote auf den Online-Seiten der SCHUFA klicken möchte, kann sich das Formular HIER direkt herunterladen: Einfach die gewünschte Sprache auswählen, ausdrucken und ausfüllen – konzentriert natürlich, sonst kann es auch so Geld kosten. Das Formular zusammen mit einer Kopie des Personalausweises, Reisepasses oder der Meldebescheinigung an die SCHUFA schicken und schon kommt die Datenauskunft ins Haus geflattert. Sollten fehlerhafte Daten auffallen, muss man sich direkt an die SCHUFA wenden. Die Datenauskunft ersetzt jedoch nicht die Auskunft, die beispielsweise ein Vermieter haben will (es sei denn, er ist sehr nett…). Für diese Auskunft gilt weiter: Zahlemann und Söhne – die SCHUFA will ja auch leben… ;-)
Bild: wikimedia / Images Money

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. März 2018 um 23:14 Uhr
 
Diese Karte sticht: Bildungspaket in Kiel PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 07. Februar 2018 um 10:45 Uhr

Kiel KarteWenn Kinder zur Schule gehen, kann es ganz schön teuer werden. Eltern wissen ein Lied davon zu singen. Hefte, Stifte, Bücher – vom Schulranzen ganz zu schweigen. Wenn auch noch das gemeinsame Essen in der Schule dazukommt, wird es allmählich leer in der Geldbörse. Und dann steht die Klassenfahrt an… . Halt, so schlimm ist es gar nicht. Für Kinder aus Familien, die nur über ein geringes Einkommen verfügen, steht seit 2011 das Bildungspaket des Bundes bereit. Die anfallenden Kosten für die Schule und die soziale Teilhabe werden somit ganz oder teilweise übernommen. Das Angebot gilt für alle Kinder und Jugendliche unter 25 Jahren, die allgemein- oder berufsbildende Schulen besuchen und keine Ausbildungsvergütung erhalten (Ausnahme: Unterstützung für die Teilhabe am sozialen oder kulturellen Leben gibt es nur bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres). So stehen für den Schulbedarf zum Schuljahresbeginn (zum 1. August) 70,-€ zur Verfügung, zum 2. Halbjahr (zum 1. Februar) weitere 30,-€. Kinder, die mit dem Bus zur Schule fahren müssen, bekommen das Geld für eine entsprechende Fahrkarte (wenn mit der Fahrkarte auch Privatfahrten möglich sind, müssen in der Regel 5,-€ Eigenanteil berappt werden). Kosten für Ausflüge oder gar Klassenfahrten werden in ihrer tatsächlichen Höhe übernommen. Dies sind nur einige Beispiele für die Leistungen des Bildungspaketes. Wie komme ich, oder besser: mein/e Kind/er in den Genuss dieser Leistungen? Natürlich per Antrag. Nach der Bewilligung geht es in Kiel vergleichsweise einfach: Für den Schulbedarf und die Busfahrkarte gibt es gleich die ensprechenten Geldbeträge. Die Kosten für die mehrtägige Klassenfahrt werden bei Vorlage einer Schulbescheinigung direkt auf das darauf angegebene Konto überwiesen. Alle anderen Leistungen werden über die „Kiel-Karte“ abgerechnet. Diese Karte erhält man, sobald der zuständige Sozialleistungsträger den Antrag bewilligt hat. Jetzt muss man sich noch unter bildungs-karte.org registrieren, und schon kann es losgehen. Wenn jetzt Leistungen aus dem Bildungspaket in Anspruch genommen werden, kann der jeweilige Anbieter die Kosten direkt über die „Kiel-Karte“ abrechnen. Für das gemeinsame Mittagessen (falls es an der Schule angeboten wird) ist grundsätzlich ein Eigenanteil von 1,-€ zu leisten. In Kiel wird der Eigenanteil jedoch in der Regel von der Stiftung „Bildung macht stark“ geleistet (gilt nicht für KiTas). Die Abrechnung der „Kiel-Karte“ übernimmt der externe Dienstleister „Sodexo“, der dieses System auch im Kieler Umland durchführt. Daher wird die „Kiel-Karte“ in der Regel auch von dortigen Anbietern akzeptiert. „Kiel-Karte“ – eine Menge Leistung im Kleinformat – so soll es sein…
Bild: Landeshauptstadt Kiel

 
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