Tipps und Service
Es war einmal... PDF Drucken
Geschrieben von: Tina   
Dienstag, den 29. November 2016 um 10:03 Uhr

„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“, diesen Spruch kennt so gut wie jeder und jeder kann diesem ein Gesicht zuordnen. Märchen begleiten uns von Kindesbeinen an, ob nun als Film, als vorgelesene Geschichte, als Theaterstück, Ballett oder Hörbuch. Präsent sind sie immer, aber vor allem in der Weihnachtszeit. Jede Kultur hat ihre eigenen Märchen und genau das ist der Punkt: Märchen sind eine alte Form einer Überlieferung. Charakteristisch für sie sind die Figuren und die Handlung, die in der Regel auf keine bestimmte Zeit festgelegt ist. Wie Menschen handelnde Tiere, Zauberei und Hexerei – ja auch Hexen selbst und andere Fabelwesen wie Drachen oder Einhörner sind ein eindeutiges Zeichen für Märchen. Kaum einer weiß jedoch, dass die ersten Fassungen dieser Märchen häufig nicht ganz so harmlos sind wie jene Versionen, welche wir heute kennen. Oder kennen Sie die Ausgabe, wo den Stiefschwestern von Aschenputtel Zehen und Fersen abgeschnitten werden, damit der Schuh passt? Selten kann man sich an diese Geschichten erinnern und doch bilden sie das Urgestein der Märchen, die wir heute kennen. Hier bei uns wurde der Begriff 'Märchen' vor allem von den Brüdern Grimm geprägt. Es gibt vermutlich kaum einen, der nicht mindestens ein Märchen dieser Autoren kennt. Und jedes Jahr zu Weihnachten kommen die Klassiker wieder groß raus. Auf einmal findet man überall „Schneewitchen“ und „Cinderella“, „Nussknacker und Mäusekönig“; wobei letzteres meistens nur als Nussknacker bekannt sein dürfte. Es gibt für uns kaum ein Weihnachtsfest ohne Märchen. Und so gibt es auch dieses Jahr  wieder viele Veranstaltungen, die entweder ihre ganz eigene Version eines Märchens oder die klassische Version zeigen. Das Opernhaus und das Kieler Ballettensemble laden Sie dieses Jahr ein, mit ihnen den „Nussknacker“ zu erleben. Ebenfalls im Opernhaus zeigt Ihnen ein Theaterensemble die magische Geschichte der „Aschenputtel“. Außerdem findet im Schauspielhaus die Aufführung von William Shakespeares „Wintermärchen“ statt. Um die Zeit bis zu den Festtagen über die Runden zu kommen, gibt es also, auch ohne den Fernseher anzuschalten, genug Auswahl und Darbietungen, welche uns perfekt auf Heiligabend einstimmen können.
Bildquelle: flickr.de | Rente42

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. November 2016 um 12:37 Uhr
 
Weihnachtlich glänzet ganz Kiel – Der Weihnachtsmarkt vermehrt sich PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Freitag, den 18. November 2016 um 10:04 Uhr

Kieler WeihnachtAlle Jahre wieder... . Gefühlt ist es erst wenige Tage her, dass die Kielerinnen und Kieler ihre Plünnen am Strand zusammengeräumt haben, um den güldenen Herbst zu begrüßen. Schon beginnt sie wieder, die besinnlich-stressige Vorweihnachtszeit. Aus alter Gewohnheit wartet nun auch Groß und Klein, dass der Kieler Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr endlich losgeht. An allen gewohnte Stellen werden schon die Buden aus dem Boden gestampft und es wird gehämmert und gesägt, dass die Schwarte kracht. Auch Tannenbäume und weiteres Wintergrün sind allerorten aufgestellt. Doch nicht nur die gewohnten Plätze – Holsten-, Asmus-Bremer-Platz und der alte Markt – kleiden sich weihnachtlich ein. In diesem Jahr nimmt auch der Kieler Rathausplatz am Weihnachtsmarkt teil. Wo in den vergangenen Jahren noch Pirouetten auf dem Eis gedreht wurden (das Eisfestival ab jetzt am Ostsseekai), ist in den letzten Wochen ein komplettes weihnachtliches Dorf nach skandiavischem Vorbild entstanden. "Märchenhafte Winterwelt" lautet das Motto, unter dem es in mehr als 50 originellen, bunten Buden, Hütten und Schankhäusern allerlei aus den Bereichen Kunst und Kochtopf zum Gucken, Kaufen und Schlemmen gibt. Kreatives Kunsthandwerk und Kulinarik geben sich Einflüssen aus dem gesamten Ostseeraum hin. Der Markt auf dem Kieler Rathausmarkt stellt so eine wilkommene Ergänzung und Erweiterung zum "gewohnten" Weihnachtsmarkt dar. Jetzt kann man in der gesamten Kieler Innenstadt die weihnachtlichen Düfte in Vorfreude auf die kommenden Festtage genießen. Wolken von Glühweinduft, der Geruch von Spritzgebäck, gebrannten Mandeln, vermischt mit dem Aroma leckerer Bratwurst und Frittenfett – was wäre Weihnachten ohne sie? Am Montag, dem 21. November um 18:00 Uhr geht der Kieler Weihnachtszauber in diesem Jahr los. Bis einschließlich 23. Dezember öffnen die vier Kieler Weihnachtsmärkte täglich um 10:00 Uhr (sonntags um 11:00 Uhr) ihre nicht vorhandenen Pforten. Jeweils bis 20:00 Uhr (wenn´s brummt auch bis 22.00 Uhr) kann nach Herzenslust gebummelt, eingekauft und geschlemmt werden. Auf dem Asmus-Bremer-Platz geht die Weihnachtszeit sogar noch bis Silvester – am 24. und 31. Dezember jedoch "nur" von 10:00 bis 14:00 Uhr, am 25. und 26.Dezember bleibt auch dieser Markt dicht. Sollte dann und wann auch noch leise der Schnee rieseln und der Weihnachtsmann unter fröhlichem Gebimmel mit seinem Schlitten zum Rathausturm hinauffahren wissen alle Kielerinnen und Kieler: Die Adentszeit ist da. Fröhliches Bummeln und Shoppen und immer locker bleiben... .
Bild: Landeshauptstadt Kiel / Bodo Quante

 
Drama! Baby Drama – Allein spielt es sich anders PDF Drucken
Geschrieben von: Tina   
Freitag, den 11. November 2016 um 11:30 Uhr

Wer kennt das nicht von zu Hause: Irgendein Drama gibt es immer zu bewältigen. Egal was passiert, meistens kommt es doch anders, als man denkt und am Ende kommt ein Drama dabei heraus. Aber was bedeutet dieses Wort im eigentlichen Sinne? Drama kommt inzwischen in vielen alltäglichen Floskeln über unsere Lippen, die wohl bekannteste ist vermutlich „Mach nicht immer so ein Drama daraus“. In den nächsten Tagen wird das Drama – eine der grundlegenden literarischen Handlungen – groß geschrieben. Nicht so wie wir es kennen, sondern von verschiedenen Künstlern aus allen Ecken der Welt, um ein interessiertes Publikum in die Welt der Alleinunterhaltung zu entführen. Innerhalb eines Monodramas werden wichtige Themen angesprochen ohne sie wirklich zu diskutieren. Vielmehr werden Diskussionen durch solche Vorstellungen angeregt und jeder Künstler hat seinen ganz ureigenen Stil. Ein Monodrama ist ein Einpersonenstück und dennoch genauso fesselnd wie eine Theateraufführung mit mehreren Schauspielern. In diesem Jahr findet zum 10. Mal die internationalen Monodrama Festivaltage in Kiel statt – unter dem Titel „Thespis“. Vom 11.11. bis zum 18.11. kann man an verschiedenen Orten in Kiel die Künstler bewundern und ihr Werk ehren. Die Einzelkünstler sind mit ihren Stücken „On Track“ über „A Life in my Bag“ bis hin zu „Adolf“ vertreten, um ihr Können unter Beweis zu stellen und vor allem, das Publikum vollkommen in ihren Bann zu ziehen. Ungewöhnliche Namen für die Vorstellungen? Sicherlich, aber verspricht nicht gerade das Ungewöhnliche uns einiges? Allein der Titel der japanischen Schauspielerin Nozomi Satomi „A life in my Bag“ lässt einen doch gewaltig stutzen und darüber grübeln, wie dieser Titel zu einem Monodrama passen könnte. Das Einzigartige dabei ist ihr ganz eigener Stil, der sich bei den gewöhnlichen Theaterstilen bedient, aber ohne Worte auskommt. Sie kombiniert es mit alter, traditioneller, japanischer Darstellerkunst des No- und Kyogen-Theaters. Vielleicht ist man aber auch eher an klassischen Stilen interessiert, wie dem Monodrama von und mit Rebecca Vaughan „I, Elizabeth“. Es erzählt Ausschnitte aus dem Leben von Elizabeth I., wirft aber auch mit ihren ganz eigenen Worten ein neues Licht auf den Menschen hinter der Krone und dessen innerliche Konflikte. Lange Rede, kurzer Sinn: Für jeden findet man hier sicherlich etwas Unterhaltung und Denkanstöße. Das gesamte Programm über diese Woche, inklusive einer Liste der verschiedenen Spielstätten sowie der Möglichkeit, die Karten direkt zu reservieren, finden sie hier.
Bildquelle: wonderlane / flickr

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. November 2016 um 11:35 Uhr
 
Eisfestival in Kiel – Auf Kufen kurven an der Kaikante PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Dienstag, den 15. November 2016 um 11:46 Uhr

EislaufenSpätestens wenn die Kinder nervös anfangen, den Keller auf den Kopf zu stellen, um die verstaubten Schlittschuhe herauszukramen, spätestens dann wissen alle, was das Stündlein geschlagen hat: Das Kieler Eisfestival steht vor der Tür. Seit einer gefühlten Ewigkeit hat das von den Kieler Stadtwerken veranstaltete Event seinen festen Platz im Terminkalender und lockte in den letzten Jahren scharenweise Schlitterfans in das Zelt auf dem Kieler Rathausplatz. Doch diese Zeiten sind vorbei: Wegen des erweiterten Weihnachtsmarktes zieht das Eisfestival in diesem Jahr mit Sack und Pack um an einen fast noch cooleren Ort: Es geht an den Ostseekai, wo in einmaliger Atmosphäre mit exklusivem Fördeblick die Schlittschuhe geschnürt werden dürfen. Am Freitag, dem 18. November 2016 startet das diesjährige Stadtwerke Eisfestival "an der Kaikante" um 17:00 Uhr mit einer Showvorführung von "Holiday on Ice". Anschließend kann die Eisfläche für eine Stunde kostenlos unter die Kufen genommen werden. In der Folgezeit steht die überdachte Eisfläche bis zum 15. Januar 2017 täglich von 13:30 – 19:00 Uhr den selbsternannten Kufen-Künstlern offen (in den Ferien und an den Wochenenden ab 10:00 Uhr). 3,50€ zahlen Erwachsene für die Tageskarte, mit 3,-€ pro Tag gehen Kinder an den Start (Inhaber des "Kiel-Pass" zahlen jeweils einen € weniger). Schulklassen können außerhalb der Ferien die Eisbahn wochentags zwischen 8 und 13 Uhr für jeweils anderthalb Stunden für einen Ausflug reservieren (pro Nase 2,-€, vom 21. - 25. November nur 1,-€). Schlittschuhe und Helme (für Schulklassen Pflicht) stehen bei Bedarf leihweise zur Verfügung (kostet extra). Winterlich maritime Verpflegungsstände laden zum langen Verweilen ein. Auch Sonderveranstaltungen wie Eisstockschießen oder – wie es sich für eine Veranstaltung an der Kaikante gehört – Wintersegeln können gebucht werden. Infos hierüber gibt es HIER. Buchungsmöglichkeiten für Schulklassen und die Spezialprogramme gibt es HIER. Nun also: Schlittschuhe poliert und ab auf das Eis direkt an der Förde – das gibt´s nur in Kiel... .
Bild: flickr / Hjelle

 
TuS vor Ort: "ECHT.GUT." - mehr als Möbel PDF Drucken
Geschrieben von: Ullrike und Peter   
Mittwoch, den 09. November 2016 um 11:26 Uhr

ECHT.GUT.Die "klassische" Kieler Möbelbörse gibt es nicht mehr. Stattdessen öffnete im Juni diesen Jahres "ECHT.GUT." an gleicher Stelle in der Hasseer Straße 49 die Pforten. Grund genug, für "Tipps und Service" einmal vor Ort hinter die Kulissen zu schauen. Wir wurden vom Fachbereichsleiter Sebastian Rehbach freundlich empfangen, der bereitwillig unsere Fragen beantwortete und uns durch die Räumlichkeiten führte. Jahrelang galt die Möbelbörse – oder auch "Möbellager", wie es früher genannt wurde, als erste Anlaufstelle für Menschen mit schmalem Geldbeutel, wenn es darum ging, gegen einen Berechtigungsschein gebrauchsfähiges Mobiliar zu erwerben. 2016 wurde der Berechtigungsschein abgeschafft. Die betroffenen Menschen, die mit ihrem Einkommen unter der "Bedürftigkeitsgrenze" liegen (Alg-2-Empfänger, Bezieher von BaföG, Renter, Asylsuchende nach der BÜMA-Ausstellung etc.), bekommen für dringend benötigte Möbel stattdessen gegen Antrag ein Geldbudget zur Verfügung gestellt, mit dem sie bei "Echt. Gut." einkaufen können. Auch die Möbelbörse der Stadtmission erfand sich neu und ging nach Umbau und einer Erweiterung der Ausstellungsfläche im Juni diesen Jahres mit einem frischen Konzept an den Neustart. Ein neuer Name spiegelt die geänderte Ausrichtung wieder: "ECHT.GUT." heißt das Einrichtungs- und Kaufhaus in der Hasseer Straße 49 heute. Neu ist, dass Jedermann und -frau dort die gebrauchten Möbel, Einrichtungs- und Haushaltsgegenstände und vieles mehr einkaufen kann. Die oben erwähnten Menschen mit schmalem Geldbeutel erhalten gegen einen Nachweis ihrer Bedürftigkeit eine kostenlose Kundenkarte, mit der sie 20% Ermäßigung für ihren Möbeleinkauf bekommen. Zum festen Stamm von "ECHT.GUT." gehören 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das übrige Team setzt sich aus AGH-Kräften, Beschäftigten im Rahmen von "Chance auf Teilhabe" und ehrenamtlich tätigen Kräften zusammen. Schon beim Betreten des hell und freundlich gehaltenen Verkaufsraumes fielen uns die bunten Deckenträger auf, deren Farben sich in den Schubladenblenden des auffälligen Empfangstresens wiederfinden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. November 2016 um 22:22 Uhr
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