Tipps und Service
Die Museumsnacht 2018 in Kiel PDF Drucken
Geschrieben von: Lucy W.   
Freitag, den 24. August 2018 um 09:12 Uhr

Museumsnacht 2018Am Freitag, den 31.August ist es wieder so weit: 26 Museen und Ausstellungsorte in Kiel laden zum Besichtigen ein. Ein tolles Angebot von Tanz, Musik, Ausstellungen, Literatur und Experimenten dienen Ihrer Unterhaltung bis Mitternacht. Wir haben z.B. eine Antikensammlung in der Kunsthalle, ein Theatermuseum in der Andreas-Gayk-Schule, ein Zoologisches Museum in der Hegewischstraße, die Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung der CAU, das Museum für die Geschichte der Medizin und der Apotheken. Hier gibt es mehrere Aktionen für Kinder und Erwachsene: Den Spielsalon – Glücks- und Gesellschaftsspiele wie im Saal des Kieler Badehauses von 1822, die Optikwerkstatt - Experimente zum Sehen und einen Kunstsalon, in dem alle Interessierten Mikroben-Kunst mitgestalten können - alles ebenso interessant wie lehrreich. Auch im neu gestalteten Schifffahrtsmuseum gibt es viele interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken, z.B. “Der Matrosenaufstand“. Ein absoluter Knüller ist die Möglichkeit, am 31. August und am 1. September kostenlos mit den Bus- und Schiffsshuttles sowie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, denn beim Kaufen der Eintrittskarte erhalten Sie ein Bändchen für das Handgelenk, das zum Besuch der teilnehmenden Museen berechtigt und gleichzeitig als Fahrschein gilt. Das historische Museumsschiff „Stadt Kiel“, der Traditionssegler „Seestern“ und ein Fördedampfer der Kieler Schlepp- und Fährgesellschaft sorgen dafür, das Sie vom Ostufer und zurück bequem Ihre Museen oder Ausstellungsorte erreichen können. Was kostet der Spaß? Kinder bis 16 Jahre kommen kostenlos rein, ab 16 Jahren zahlen Sie im Vorverkauf 10€ und an der Abendkasse 12€. Arbeitslose, Studenten, Behinderte mit Ausweis und Rentner mit Pass bezahlen im Vorverkauf 7€ und abends 8€. Das Heimholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, im Allgemeinen als Geomar bekannt, beherbergt zur Zeit quirlige Seehunde in einem großzügigen Becken. 24 Stunden am Tag ist es möglich, die Meeressäuger dabei zu beobachten, wie sie ihre Bahnen schwimmen und tauchen. Unter anderem beschäftigen sich die Mitarbeiter von Geomar mit vier eigenen Forschungsschiffen mit dem Einfluss des Menschen auf das Ökosystem und natürlich auch den Klimawandel. Ein weiteres Highlight ist ein Beobachtungsabend auf der Sternwarte. Sie können die Krater des Mondes anschauen und den Kieler Hafen und das Umland betrachten. Es lohnt sich! Wenn Sie sich für einen Besuch unseres Stadtmuseums, dem Warleberger Hof, entschieden haben, betreten sie eines der wohl ältesten Gemäuer der Stadt durch ein prächtiges Steinportal aus dem Jahr 1765. Im Gewölbekeller gibt es natürlich eine Ausstellung: Als man die Fundamentbalken im Keller des Hauses untersucht hat, wurde festgestellt, dass es im Jahr 1224 erbaut wurde - 50 Jahre nach der Gründung Kiels. Da lohnt das Anschauen allemal. Hier noch ein paar Tipps für Programmstationen, die nahe beieinander liegen: Das Zoologische Museum, das Medizinische Museum und das Stadtmuseum Warleberger Hof liegen etwa 5 Minuten auseinander. Ebenso liegen das Schleusenmuseum und das Maschinenmuseum nicht weit auseinander Sie können einfach mit der Fähre über den Kanal fahren. Alle weiteren Informationen zur Kieler Museumsnacht 2018 finden Sie HIER.

Bild: flickr / Rüdiger Stehn

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. August 2018 um 12:20 Uhr
 
Schöffe: Pflicht und Ehrenamt PDF Drucken
Geschrieben von: Arno   
Donnerstag, den 16. August 2018 um 09:02 Uhr

GerichtSchöffen sind in Deutschland und Österreich ehrenamtliche Richter, die im Hauptverfahren von Strafprozessen mitwirken. Zum Schöffen/zur Schöffin kann jeder deutsche Staatsbürger zwischen 25 und 69 Jahren berufen werden. In wenigen begründeten Fällen kann man die Berufung zum Schöffen/zur Schöffin ablehnen. Ablehnungsgrund für das Schöffenamt kann die Zugehörigkeit zu bestimmten Berufsgruppen sein, z.B.: Richter, Beamte der Staatsanwaltschaft, Notare und Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bedienstete des Strafvollzugs, Religionsdiener etc. (§ 34 GVG). Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich in seiner Gemeinde (Gerichtsbezirk) für dieses Ehrenamt zu bewerben, falls Bedarf besteht. Eine Amtsperiode dauert zurzeit fünf Jahre und beginnt wieder Anfang 2019. Interessierte können sich beim Bürger- und Ordnungsamt der Stadt der Stadt Kiel bewerben. Schöffen/Schöffinnen werden nach dem – JVEG- Justizvergütungs - und –entschädigungsgesetz in der jeweils geltenden Fassung ($$ 55,77 GVG) für Zeitversäumnis (in Höhe von 6,-€ / Std.), Aufwand und Nachteile bei der Haushaltsführung (wenn der Schöffe nicht berufstätig ist und einen Haushalt für mindestens 2 Personen führt in Höhe von 14,.€ / Std.) bzw. für Verdienstausfall entschädigt (bis zu 24,- € / Std. brutto). Ferner werden Fahrtkosten und sonstige Aufwendungen erstattet. Die Schöffenfibel gibt einen Überblick über die Rechte und Pflichten von Schöffinnen und Schöffen.

Bildquelle: wikimedia / SukR

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 22. August 2018 um 10:22 Uhr
 
Wer wird denn gleich in die Luft gehen? – Flughafen Holtenau: Ja oder Nein? PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Donnerstag, den 19. April 2018 um 10:32 Uhr

Tower HoltenauManch einer wird sich vielleicht gewundert haben, warum die Straßenränder mit Wahlplakaten zugekleistert sind. Die Reste von der letztjährigen Bundestagswahl? Nö! Am 6. Mai 2018 stehen in Schleswig-Holstein Kommunalwahlen an! In Kiel sind rund 198.000 Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, per Kreuzchen über die Zusammensetzung der nächsten Kieler Ratsversammlung zu entscheiden. Doch nicht nur das - für die Kielerinnen und Kieler steht zeitgleich der Bürgerentscheid über die Zukunft des Fluglandeplatzes Holtenau an. Die Frage hierbei lautet: „Sind Sie dafür, dass der Verkehrslandeplatz Holtenau geschlossen und stattdessen auf dem Gelände ein mischgenutzter Stadtteil mit weitest möglich kommunalem und gemeinnützigem Wohnungsbau und Gewerbe entwickelt wird?“. Wer sich noch nicht sicher ist, wen er in die Ratsversammlung wählen soll, findet HIER durch den „Lokal-o-Mat“ möglicherweise Antworten. Wer sich in Bezug auf den Flughafen Holtenau unsicher ist, kann sich vor Ort schlau machen. Am Sonntag, den 22. April 2018 lädt die Interessengemeinschaft Airpark Kiel zum „Tag der offenen Hangartore“ ein. Hierbei soll auf die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Luftabteilung des „Port of Kiel“ hingewiesen werden. Die ansässigen Firmen stellen sich vor und präsentieren ein Programm für die ganze Familie, einschließlich Tower-Besichtigung und Schnupperflüge. Auch die Wichtigkeit des Flughafens für Organtransporte wird durch Betroffene deutlich gemacht. Das leibliche Wohl kommt natürlich auch nicht zu kurz. Nochmal kurz die Eckdaten: „Tag der offenen Hangartore“, 22. April 2018, 11 bis 17 Uhr, Flughafen Holtenau, Boelckestraße 100, 24159 Kiel. Viel Spaß! Übrigens: Wer keine Lust hat, am 6. Mai aus dem Haus zu gehen: In Kiel geht die Briefwahl ganz einfach (eigene Erfahrung): Einfach auf diesen Link klicken, zum Kontaktformular runterscrollen, das Formular ausfüllen und schon kommen die Wahlunterlagen und die Unterlagen für den Bürgerentscheid schnell und unbürokratisch ins Haus geflattert. Dann nur noch Kreuzchen machen, die Umschläge in den Postkasten werfen (Portofrei) und das war’s schon. In Eckernförde funktioniert es auch so einfach – HIER geht´s lang. Immer dran denken: Wer die Wahl hat, hat die Wahl… .
Bild: flickr / Rüdiger Stehn

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. September 2019 um 09:06 Uhr
 
Der Frühling ruft – Kiel ruft zurück PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Donnerstag, den 26. April 2018 um 10:56 Uhr

PlakatAuch wenn das Wetter nicht so richtig weiß, was es will (gilt ja eigentlich für jede Jahreszeit), der Frühling ist hochoffiziell schon längst im Gange. Meteorologisch begann er bereit am 1. März, astronomisch kam der Frühling am 20. März um 17:15 Uhr (MEZ) aus den Federn (Klugscheisser-Modus aus!). Höchste Zeit, dass auch in Kiel der Lenz fröhlich begrüßt wird. Am Samstag, dem 28. April und Sonntag, dem 29. April feiert die Landeshauptstadt in der gesamten Innenstadt getreu dem Motto „Kiel blüht auf“ ein Frühlingsfest. Jeweils von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich der Asmus-Bremer-Platz in eine rund 800m² große Gärtnerei, wo man sich auf dem Blumen- und Geranienmarkt mit allerlei bunt blühendem Grünzeug für Garten, Balkon oder die heimische Wohnstube eindecken kann. Entlang der Holstenstraße lockern zudem viele Mitmachaktionen für die ganze Familie das Frühlingswochenende auf. Auch Leib und Magen kommen nicht zu kurz. Wer noch Appetit auf mehr hat, wird auf dem Rathausplatz fündig. Dort steigt (sogar noch bis einschl. 1. Mai) das Street Food Festival, wo bei Live-Musik kulinarische Kreationen wie Chili con Carne, Pasta, Burger und viele andere Leckereien auf hungrige Leckermäuler warten (1,-€ Eintritt). Vor dem ehemaligen Anson´s Gebäude bittet hingegen OB Dr. Ulf Kämpfer zum Frühjahrsputz. Zusammen mit ansässigen Händlern lädt der OB alle Bürgerinnen und Bürger ein, mit ihm des Besen zu schwingen teilweise auch unter der rhythmischen Anleitung der Tanzschule Ströhemann Brink beim gemeinsamen „Besentanz“. Auch die Geschäftsleute rund um den Berliner Platz machen mit speziellen Aktionen darauf aufmerksam, dass dort zwar gebuddelt und gebohrt wird, bis der Arzt kommt, das „normale“ Leben aber weiter geht. Am Sonntag ist in Kiel nicht nur in der Innenstadt der Trubel groß. Neben den Geschäften in der Holstenstraße öffnen auch die großen Einkaufs-Center im gesamten Stadtgebiet (Citti-Park, Ikea, Famila-Wik und „Die Holtenauer“) ihre Pforten und laden zum Sonntags-Shopping-Bummel ein. Der Frühling kann also kommen, wenn er nicht schon längst da wäre…
Bild: Kiel Sailing City

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. September 2019 um 07:39 Uhr
 
Wann wird’s mal wieder richtig Sommer: Die Zeit wird reif gemacht PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 21. März 2018 um 11:56 Uhr

SommerzeitDie Experten diskutieren sich über das Für und Wider die Köpfe wund, so mancher normal sterbliche Zeitgenosse flucht Jahr für Jahr und braucht jeweils gefühlte Ewigkeiten, um sich an die Neuerung zu gewöhnen. Die Rede ist natürlich von der Uhrenumstellung auf die Sommerzeit, die an diesem Wochenende wieder ansteht. Auch die Natur, besonders die Tiere, ist jedes Mal eine ganze Zeit lang durch den Wind, wenn „der Mensch“ mal wieder an der Zeit dreht. Im Frühling 1916 wurde die Sommerzeit im damaligen Deutschen Reich zum ersten Mal eingeführt. Der Grund war schlicht und brutal: Im ersten Weltkrieg konnte man sich so länger im Hellen die Köpfe einschlagen. Nach dem Krieg, 1919, wurde das Theater dann wieder sein gelassen. Die Zeitumstellung, mit der wir heute leben (müssen), geht auf die Ölkrise 1973 zurück. Um Energie zu sparen, machte Frankreich 1976 den Vorreiter. Die Bundesrepublik beschloss 1977, das Spielchen mit zu machen. Aus Rücksicht auf die DDR ließ man jedoch zunächst die Finger davon. Erst als „die Zone“ 1979 von selbst auf den Trichter kam, führte auch West-Deutschland ab 1980 Sommer- und Winterzeit ein. Bis in die heutige Zeit wird fleißig diskutiert und geflucht, aber (noch) heißt es Jahr für Jahr: Uhren umstellen. 2018 gilt es am Sonntag, 25 März, den Wecker auf 2 Uhr nachts zu stellen, um dann pünktlich die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorzustellen. Danach kann man voller Ärger über die geklaute Stunde wieder unter die Bettdecke verschwinden. Wenn man sich dann endlich an die „neue“ Zeit gewöhnt hat, kommt schon wieder die Winterzeit. Wer schon mal das Datum in seinen Kalender schnitzen will: Am Sonntag, den 28. Oktober 2018 wird die Uhr von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt und der Spaß hat für dieses Jahr ein Ende. Bis dahin wünschen wir einen guten Sommer – und immer lächeln dabei…
Bild: wikimedia / public domain

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. März 2018 um 20:13 Uhr
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 3 von 90